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Montag, 5. April 2010

Staudentag

So langsam erwachen auch die Bewohner im Garten.



Obwohl in anderen Garten nicht gern gesehen, liebe ich die Weinbergschnecken und freue mich, wenn ich sie sehe.

Eine weitere Blindschleiche endeckte ich unter dem provisorischen 2. Komposthaufen - also brav wieder den Kompost hinlegen.

Jede Menge Wildbienen und Hummeln sind ebenfalls unterwegs, fleissig am Nektar sammeln.

Heute war Staudentag bei richtigen Aprilwetter: Sonnenschein, Platzregen und Hagel und wieder Sonnenschein.
Nachdem ich ja schon einige Rosen diesen Frühling gesetzt habe, füllte ich nun die vorgesehenen Lücken mit Stauden und Gräser auf, u.a. Helleborus, Liatris spicata, Stipa pennata, Lilien u.v.m.

Weiter habe ich mein erstes Inselbeet zu einem Zungenbeet umgeändert. mit einigen Trittsteinen kann man nun dieses Beet queren.


Das einzige Rot in meinem Garten: Chaenomeles, die Zierquitte!



Eines der wenige Gelbs in meinem Garten: Euphorbia myrsinites, die Walzenwolfsmilch!
Im Frühling darf es bunt sein.



 

Freitag, 24. Juli 2009

Weinbergschnecken 09.07.09

Gestern habe ich die letzten Resten des ersten Kubikmeter Rindenmulch verteilt. Heute sind wir mit dem Hänger losgezogen und kauften den 2. Kubikmeter ein. Ich habe also genug zu tun in nächster Zeit.

Der Rindenmulch hat den Vorteil, dass man nun klar erkennt, wo ein Beet ist und wo die Wege sind. Gerade bei meinen Helfern (GG und mein Vater) gab es da immer wieder Unklarheiten! Weiter habe ich bei den gemulchten Beete (erst etwas 1/3 der angelegten Beete) endlich mal etwas wie eine Verschnaufpause, was das Jäten betrifft.

Mit dem oberen noch völlig verwilderten Bereich habe ich ja mehr als genug zu tun. Alle 14 Tagen sind die Brombeerensprossen fällig. Mit Freuden stelle ich fest, dass diese nicht mehr ganz so kräftig nachwachsen wie auch schon, aber eben immer noch kräftig genug um mich auf Trab zu halten...

Mein Fass hat sich bewährt. Bis jetzt hat es mich gut über die die Trockenphase gebracht, ohne das ich zusätzliches Wasser holen musste. Nun mit dem Mulch hat sich die Lage weiter entschärft.

Der Kiesbereich im Mittleren Teil ist inzwischen völlig verkrautet.

Allgemeines Mähen ist auch wieder mal fällig!

Ach ja falls es einige Leute gibt, die es noch nicht wissen: Der Garten liegt am Schneckenberg (kein Witz!), und das liegt wohl vor allem daran, dass diese kleine Schleimer (welche ich wirklich mag) hier richtig häufig vorkommen.Leider kommen auch die braunen Nacktschnecken in Massen vor, die mag ich nun überhaupt nicht!

Überhaupt scheinen sich Viecher hier richtig wohl zu fühlen: Die Massen von Eidechsen und Blindschleichen sind inzwischen fast schon Alltag, ebenso die Kolonie Mauerbienen/Sandbiene?, die sich an der Böschung angesiedelt hat. Sowie Hummeln und auch wünderschöne Holzbienen.

Irgendwo habe ich mal gelesen, das Madame Pierre Oger eine Zicke sei... nun bei mir ist es die kräftigste und gesündeste Rose überhaupt!

Mittwoch, 22. Juli 2009

Abfall einsammeln 21.02.09

Heute war Abfall einsammel angesagt. Überall auf dem Grundstück lag Plastik verstreut, sowie etwas Metall in Form von Bierdosen und Draht, Glasflaschen und Bitumepape von einem ehemaligen Gartenhaus. Weiter noch gefunden: Ein Wasserhahn mit Rohr , 2 Dachrinnen, 2 Plastikkübel sowie 2 Deckel von Maischfässer!

Toll ist, ich habe hier traumhaftet guter Boden. Richtig dunkel und krümmelig. Der untere Drittel muss man ein oder zwei Tage richtig darüberarbeiten, dann ist er eigentlich schon so weit (unkrautfrei), dass man in bepflanzen kann.

In der Mitte liegt noch jede Menge zerbrochene Betonplatten und andere Betonelemente herum... Ein Teil davon wird liegen bleiben, bis sie so nach und nach (wohl einige Jahren ) durch Natursteine ersetzt werden, ziemlich viel werde ich aber innerhalb des nächsten Monats entsorgt. Ich habe heute schon einen Teil auf einen Haufen zusammen getragen.

Die Sträucher sind schön zurückgeschnitten worden.

Der ehemalige Brombeerdschungel war ebenfalls eine angenehme Überrschung: So ohne Brombeeren kommt unkrautfreie gute Erde hervor.

Übrigens ist mir heute auch klar geworden, warum der Hang Schneckenberg heisst. Ich habe unglaublich viele leere Weinbergschneckenhäuschen gefunden und fast ebensoviele, die im tiefen Winterschlaf waren und das nur bei oberflächlichen Durchstöbern des Grundstück. Die Winterschläfer habe ich - wieder gut abgedeckt mit Mulch und Laub - schlafen lassen.