
Erinnert ihr euch noch an mein
dänisches Heidetuch? Nachdem es mehr als ein Jahr lang in meinem Strickkörbchen lag, ab und zu hervorgeholt und begutachtet, dann wieder weggelegt wurde, bekam ich Ende Juli eine mail von der bloglosen Rosmarie aus Bayern.
Vorsichtig fragte sie an, was denn aus dem Tuch geworden sei, in das sie sich auf Anhieb verliebt habe. Da ich mich auch nach über einem Jahr weder entscheiden konnte, es aufzuribbeln, noch es weiter zu stricken, war schnell klar, dass ich es gern an Rosmarie abgeben wollte, die es, versorgt mit der gleichen Menge an Material, die ich bereits verstrickt hatte, fertigstellen wollte.
Als Dankeschön schickte sie mir einen Schatz in Form von fast 100 Jahre altem Leinen, einer von der Freundin ihrer Oma handgearbeiteten Häkelborte, einem Beutelchen mit Perlen, einer Fußspindel, etwas Kammzug und selbsteingekochter Marmelade.
Beeindruckend, oder? Besonders die Häkelborte und das Leinen mit ihrer Geschichte faszinieren mich. Ein Rollmäppchen für meine Nadelspiele könnte ich mir als erstes Projekt daraus gut vorstellen.
Ich bin schon gespannt auf ein Bild des fertigen Tuches. Am Freitag möchte Rosmarie es erstmals tragen. Danke, Rosmarie!


Ich konnte es nicht lassen, noch einmal einen Strang Sockenwolle im Sud der roten Zwiebelschalen zu versenken. Es ist der 5. Farbzug gewesen und der dritte Strang von unten. Ein eindeutiges Hellgrün! Mal sehen, wie lichtecht er sein wird.