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14. September 2013

Meine Blue Jeans Vintage Decke


25 Jahre ist es her, dass ich im Freundes- und Bekanntenkreis nach nicht mehr getragenen Blue Jeans gefragt habe. Wie im Rausch habe ich damals völlig autodidaktisch, ohne jemals vorher etwas genäht zu haben, Jeansdreiecke zugeschnitten, zu Quadraten zusammengenäht und Tage und Nächte damit verbracht diese Quadrate hin und her zu schieben und immer wieder neu anzuordnen.



Was dabei herauskam ist mein Design, hat mich sehr stolz gemacht und mein Futonbett in der ersten eigenen Wohnung geziert. Ich habe diese Decke dem Vater meines Sohnes geschenkt. Es gibt ein Bild von meinem Sohn mit ca. 9 Monaten, der strahlend darauf sitzt. Ich finde es sehr schön, dass diese Decke im letzten Jahr vom Vater, der seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, an den Sohn übergeben wurde, der sie, was mich besonders freut, sehr zu schätzen weiß. Ich hatte sie ein paar Tage hier, um sie zu waschen, was nun in der neuen 8 kg fassenden Waschmaschine gar kein Problem mehr ist und ein paar offene Nähte zu flicken.


Gestern abend habe ich die Decke zurückgebracht, die nun als Tagesdecke auf dem neuen Bett zum Einsatz kommt. Da Semesterferien sind, alle Klausuren wider Erwarten bestanden sind, hat mein Sohn die Zeit genutzt, um mit Hilfe von Altgeselle Werner im "Schreinereimuseum" nebenan ein Bett für seine Freundin und sich und ein Kinderbett für das erwartete Söhnchen zu bauen. Beide Bette sind aus massivem Buchenholz.


Hier noch einmal die Decke, freundlich gehalten von Ludger, Géraldine und Ute, die nicht mit aufs Bild wollten. ;-)



13. August 2012

Dahliensommer, Blütensuppe, Lintilla und Walktop


So herrlich präsentierte sich eine langersehnte Blüte gestern abend . . . und so heute morgen.
Diese riesigen Blüten liefern ein herrlich kräftiges Orange.


Auf dem Herd stand wieder Blumensuppe. Es gab Dahlienblüten und Färberkamille. Die eingefärbte Wolle trocknet grade.




Angestrickt habe ich eine Lintilla von Martina Behm mit Herbstfreude. Im Urlaub konnte  ich zwei von meiner Schwägerin gestrickte "Lintillen" bewundern, daher der Vorsatz es doch selbst mal zu versuchen.



Dann habe ich mir am Donnerstag eine Nähmaschine gekauft. Es war ein Spontankauf (Aldi-Süd), dem allerdings schon längere Zeit der Wunsch mal wieder zu nähen vorausgegangen war. Die ersten Versuche waren vielversprechend. Meine alte Bernina (mehrfach schon im Fachbetrieb repariert) zickt mit der Fadenspannung und die "billige" Konkurrenz, einfach um mal wieder nähen zu können,  kam mir da gelegen. 
Ein kleiner Schurwoll-Walkrest reichte genau aus, um dieses kürbisfarbene Babytop zu nähen. Ich liebe diese Farbe!
Ich werde es wahrscheinlich noch aufpeppen, entweder mit einer Stickerei oder einer Filzblüte, mal schauen.
Ich habe die Teile an der Schulter und der Seite mit dem Federstich flach zusammengenäht, gefällt mir sehr gut. Leider wellte sich der Walk beim Versuch Hals- und Armausschnitte damit zu versäubern. 
Walk braucht keine Versäuberung, aber es hätte mir schon gut gefallen. Der Nähfuss läßt sich leider nicht verstellen, vielleicht wäre etwas weniger Druck hilfreich gewesen. Hat einer der Experten einen Tipp für mich?