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Samstag, 22. Oktober 2011

...wenn einer eine Reise tut....

.....ich hätte Euch auch viel zu erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Trotzdem ein paar Eindrücke der letzten 14 Tage!

Mein tägliches Frühstück...ach was vermisse ich das...den Cafe der genialen amerikanischen Kette und gute Früchte in Massen! Herrlich!
..nicht geschönt....fast jeden Tag sooooo blau! Der Californische Himmel ist grandios!
Aber auch der Pazific Coast Highway bietet wundervolle Ausblicke
Spaziergänge im Naturreservat...ein Klapperschlange hätte ich gerne gesehen - gut, dass ich erst hinterher erfuhr, dass es auch Vogelspinnen dort die Wege kreuzen.
Einen Kojoten habe ich vor die Kamera bekommen....hübsche Tiere!
Ich habe selten so viele kleine Hunde wie dieses Jahr dort gesehen.......Paris hat "Ganze Arbeit" geleistet...und sie werden gehätschelt und vertätschelt unglaublich!
Na ja und "Shop till you drop" hat ja seinen eigenen Charme.....
die Auswahl in vielenLäden ist genial!
Das ist wohl der Traum jeder Hausfrau.....:o)....alles schon geschnippelt (klickts groß)...so einfach kann Einkauf sein!Warum fällt mir da spotan immer das Wort: "Servicewüste Deustchland" ein?
Und das cal. Seafood ist halt einfach lecker!
Nun heisst es sich wieder warm anziehen...leider!
Habt ein nicht allzu kaltes Wochenende!
Akaleia

Montag, 6. April 2009

Augenschmaus


Heute will ich Euch mal ein paar Bilder von der alljährlichen Frühjahrsblüte der Californischen Staatsblume - dem Californischen Mohn - Eschscholzia californica - zeigen.
(Jetzt mal einen großen Dank an meine Gigi -Mum, die mir immer wieder so wunderbare Photos schickt und ich über diese große Entfernungen an ihren Ausflügen in der Natur teilhaben kann....:o)) )
Die ursprüngliche Heimat des Kalifornischen Mohns ist der Südwesten derUSA und Mexiko. Dort kommt er in Höhenlagen bis 2000 Metern vor. In Kalifornien, von wo diese Art ihren Namen hat, tritt er vor allem im Frühling und Frühsommer sehr zahlreich auf.
Mein Mum fährt jedes Jahr in den Norden von LA, ins bekannte Antelope Valley. Dort erstreckt sich auf einem Gebiet von ungefähr 7 Quadratkilometer dieser Blütenteppich des California Poppies. Ein wahrer Augenschmaus.
Interessant ist, dass gerade die ehemaligen Goldsucher nach dem Kalifornischen Goldrausch mit den Schiffen in neue Gefilde wie Chile, Neuseeland, Australien für die "Verschleppung" und weitere Verbreitung dieser Pflanze verantwortlich waren.
(Die Schiffe nahmen Ballast auf, der aus dem Sand der Klippen San Franciscos bestand.)
De Name stammt übrigens von dem Entdecker, einem deutsch-baltischen Mediziner Eschscholtz, der bei einer Expedition von 1815-1818 als Schiffsarzt und Naturforscher mit anderen Herren u.a. unbekannte Tiere und Pflanzen in Kalifornien dokumentierte.
In der Pflanzenkunde und der Homöopathie wird der Cal. Mohn auf Grund seiner guten Wirkung auf das Zentrale Nervensystem genutzt. Er ist nicht wie seine nahen Verwandten, dem Schlafmohn, ein reines Betäubungsmittel - er wirkt psychisch normalisierend, krampflösend, beruhigend und schmerzstillend.
Aber nun genug der Worte...seht selbst:


Die kahlen Berghänge sehen aus als wären sie in orangefarbenen Puderzucker getaucht


Aber auch wunderbar duftende Lupinien gesellen sich dazu


Und die Lasthenia California - California Goldfields - ein Gewächs der Asteracea Familie sieht man in Teppichen

Mit dem Blau der Lupinien doch umwerfend, oder?


Oder auch mit dem Poppies vermischt
(Frühjahr 2006)
´
Da sieht man schön, wie anspruchslos der Poppie ist.

Zum Abschluß noch ein Bild vom Frühjahr 2006, da waren im Hintergrund die Berge der Sierra Nevada noch schneebedeckt.


Startet gut in die doch freundliche neue Woche
LG
Akaleia